Aktuelle Nachrichten

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Gründung Festausschuss

150 Jahr Grundsteinlegung Pfarrkirche St. Martinus

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Vorankündigung Rorate-Messen

Wir laden herzlich zu folgenden Rorate-Messen ein: 

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Herzliche Einladung zum Adventsbasar Geisfeld

Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unseren großen Adventsbasar am Sonntag, 26.11.2017, ab 13.30 Uhr im Bürgerhaus St. Markus in Geisfeld.

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Messdienerinnen und Messdiener aufgepasst

Im November hat sich unter großer Beteiligung von Jugendlichen und Erwachsenen, Kaplan Kerwer und Gemeindereferent Glaub-Engelskirchen die Messdienerleiterrrunde der Pfarrei St. Franziskus getroffen ...

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Querbeat – Benefizkonzert für den Hospizverein Hochwald

„Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ 

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Go(o)d morning

in Hermeskeil am 02.12.2017

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Kirche & Kapellen

 

Pfarrkirche Sankt Antonius von Padua

Züsch, Gemeinde Züsch
Saarstraße

 

Saalbau von 1780-84, erbaut von Johann Baptist Bingler aus Trier. 1911 von Johann Goergen zur dreischiffigen Stufenhalle erweitert. Neubarocke Ausstattung erhalten. Hochaltar und Kanzel Rokoko. (Dehio) > Seit 1750 bemühten sich die Katholiken von Züsch und Dechant Burg aus Hermeskeil um einen Kirchenbau als Ersatz für die in einem erbärmlichen Zustand befindliche Kapelle im Albachtal. 1776 kam die Herrschaft Züsch an Baden. Toleranter als seine Vorgänger erlaubte Markgraf Karl-Friedrich von Baden-Durlach 1780 den Bau einer katholischen Kapelle zu Züsch. Da die Katholiken bettelarm waren, schenkte der Markgraf der Gemeinde eine jährliche Rente von 66 Gulden aus dem katholischen Kirchenfonds zu Kirchberg. Außerdem schenkte er das notwendige Bauholz aus dem herrschaftlichen Wald. Die neue Kirche, eine bescheidene Kapelle, die 290 Personen Platz bot, wurde 1784 eingeweiht. 1840 war sie bereits baufällig geworden. Kommunalbaumeister Bingler fertigte einen Plan an. Danach sollte die Kirche um 15 Fuß der Straße zu erweitert werden. Da die Pfarrei Züsch keine Mittel hatte, schenkte 1843 der Preußische König der Pfarrei 1320 Taler. Mit diesem unerwarteten Geschenk versuchte Pastor Großgart noch größer als geplant zu bauen. Nach Schwierigkeiten mit der Verwaltungsbehörde und einigem Hin und Her durfte Bingler einen neuen Plan ausarbeiten. Dadurch wurde die Kirche nicht nur verlängert, sondern auch um 15 Fuß erweitert, sodass eine Kirche in Kreuzform entstand. Inzwischen hatte die Gemeinde selber 200 Taler zum Bau gesammelt. 1848 konnte der Grundstein gelegt und eingesegnet werden. Im Winter 1848/49 hatten die Männer von Züsch, Neuhütten, Muhl und Damflos bereitwillig und unentgeltlich die Bausteine gebrochen und auf den Bauplatz gefahren. Das Bauholz erhielt man gegen eine geringe Taxe aus den königlichen Waldungen. Beim Anfahren des Baumaterials beteiligten sich, wie die Chronik lobend erwähnt, ganz bereitwillig auch die evangelischen Christen aus Züsch. 1849 war der Rohbau fertig und der erste Gottesdienst wurde gehalten. Bischof Wilhelm Arnoldi konsekrierte am 15. September 1851 die Kirche in einer großen Feier, an der Gläubige aus allen Hochwalddörfern regen Anteil nahmen. 1909 war man der Ansicht, daß die Kirche zu klein sei und vergrößert werden müsse. Architekt Foergen aus Fraulautern wurde mit der Planung beauftragt. Die Kirche wurde nun dreischiffig mit verbreiterter Westfassade. Statt des früheren Dachreiters erhielt sie drei Turmbauten. Am 16 Mai 1910 wurde der Grundstein gelegt. am 12.11.1911 konnte die Kirche von Dechant Linn aus Hermeskeil benediziert werden. Auf eine Konsekration durch den Bischof wurde verzichtet. Die Renovierungen von 1967/68 und 1993 machte die Kirche von Züsch wieder zu einer wirklichen Sehenswürdigkeit. Der neubarocke Kirchenbau mit Dreiturmfassade und auch entsprechendem Innenraum zählt zu den schönsten Kirchen im Hochwald. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Rheinland-Pfalz 12.1)

 

Kapelle Sankt Josef - Muhl

Muhl, Gemeinde Neuhütten
Kirchstraße

Die Kirche in Muhl Die ausnahmslos katholischen Einwohner des Weilers Muhl gehörten bis zum 9. Mai 1803 zur Pfarrei Birkenfeld und werden seither von Züsch aus betreut. Der Weg der Menschen war vor allem während der Winter lang und beschwerlich, um den sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen. Nachdem der Bischof von Trier der Gemeinde 1850 ein Schulhaus geschenkt hatte, wurden ab 1859 dort die Messen gelesen. So wurde der Besuch der Gottesdienste auch für ältere Bewohner ermöglicht. Bis zum Jahre 1874 blieb es bei dieser Regelung; alle erforderlichen Einrichtungen für die Abhaltung der Messen waren vorhanden. Nachdem das Schulhaus baufällig und später abgerissen worden war, wurde der Gottesdienst in der neu errichteten Schule ab 1879 nicht mehr abgehalten. Ab diesem Jahr blieb es dabei, dass die Muhler Einwohner die Kirche in Züsch besuchen mußten. Der damalige Züscher Pfarrer Wilhelm Spurk wandte sich im Jahre 1912 an die bischöfliche Behörde, um die alte Regelung wieder aufleben zu lassen; der Antrag wurde abgelehnt. Die Gründung eines Kapellen-Fonds ging in den Wirren des 1. Weltkrieges unter. In der Amtszeit von Pfarrer Michael Müller in den 1920er Jahren waren wieder Bestrebungen zum Kapellenbau und eines eigenen Friedhofs im Gange. Die Eingabe des damaligen Bürgermeisters Peter Düpre vom März 1927 in gleicher Angelegenheit blieb ohne jede Resonanz. Erst der im Jahre 1939 nach Züsch versetzte Pfarrer Christoph Billen griff das Thema wieder auf. Bereits ab Dezember 1939 wurden in dem Saal des Gasthauses Peter Rosar Gottesdienste abgehalten. Sehr wahrscheinlich machte ein Denunziant im Juli 1942 den Behörden Meldung davon. Von diesen wurde ab dem 1. August 1942 die Abhaltung jeglicher kirchlicher Handlungen untersagt. Pfarrer Billen zeigte sich recht unerschrocken der Partei gegenüber, konnte aber letztendlich die Anordnung nicht wieder rückgängig machen. Mehrere Einwände an verschiedene Behörden blieben ohne Erfolg. Auch mischte die Gestapo eifrig mit. Am 18. April 1945, noch vor Ende des Krieges am 8. Mai, und nachdem die Gegend um Züsch bereits am 17. März von den Amerikanern befreit worden war, wurde wieder eine Messe in der Schule abgehalten. Anschließend ging man zu den Gräbern der im Schulgarten beerdigten vier Soldaten, wo die Einsegnung stattfand. Die Lösung betreffend Benutzung des Schulsaales war nicht sehr praktikabel, so dass man eine Lösung in der Form fand, eine RAD-Baracke aus Hermeskeil zum Preis von 2.310 RM zu beschaffen, um darin die Messen zu feiern. Die Einweihung der Notkapelle erfolgte am 2. September 1945. Diese stand in der heutigen Straße "Im Hengstgraben". Bereits im Juni 1944 wandte sich Pfarrer Billen an eine Erbengemeinschaft mit dem Ziel, ein Grundstück für den Bau einer Kapelle mit Friedhof zu erhalten. Im Mai 1951 wurde die Maßnahme spruchreif; der Kirchenvorstand beschloss im Juli 1951 den Bau der Kapelle. Im folgen- den Jahr wurde mit der Errichtung begonnen. Die nimmermüde Sammlertätigkeit vieler Muhler machte es erst möglich, eine solche Einrichtung ins Auge zu fassen. An der Kirmes 1952 wurden allein 1.700 DM gespendet. An 64 Tagen waren die Sammler im weiten Umkreis unterwegs. So konnte bereits am 22. Juni 1952 zur Grundsteinlegung geschritten werden. Nach einem feierlichen Hochamt wurde der Stein von der Notkirche in einer Prozession zum Bauplatz gebracht. Viele Gäste wohnten der Feier bei; die Weihe vollzog Pfarrer Billen unter Assistenz des aus Neuhütten stammenden Pfarrers Philipp Sossong und des Vikars Felix Hecker aus Damflos. Ein Volksfest schloss sich der Feier an, an welcher sich mehrere Vereine beteiligten. Eine Verlosung zugunsten der Kapelle fand ebenfalls statt. Bei Einbruch des Winters 1952/53 war der Rohbau fertig. Als nette Geste ist zu bemerken, dass mehrere umliegende Gemeinden Bauholz aus ihren eigenen Wäldern kostenlos zur Verfügung stellten. Die Einweihung des Gotteshauses fand am 30. August 1953 statt. Auch jetzt hatten sich viele Menschen eingefunden, um dieser Feier beizuwohnen. Die ganze Gemeinde hatte Festtagsschmuck angelegt. Mehrere Musik- und Gesangvereine verschönten das Fest mit ihren Vorträgen. Auf der Außentreppe der Kapelle stehend hielt Ordinariatsrat Prälat Dr. Schwickerath aus Trier die Festpredigt. Es assistierten ihm die Pfarrer Christoph Billen, Philipp Sossong, Peter Mohr aus Hermeskeil und Felix Hecker aus Damflos. Auch hier schloss sich eine Feier im Festzelt an. Die Kirche Muhl steht unter dem Patronat des hl. Josef. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 42.000 DM. Der Friedhof wurde am 3. November 1948 eingeweiht und die vier Soldaten nach dort umgebettet. Endlich war die Muhler Bevölkerung an ihrem Ziel angelangt - sie hatte ein eigenes Gotteshaus. Verfasser: Reiner Schmitt, Neuhütten

 

Gruppen & Teams im Pfarrbezirk Züsch/Neuhütten/Muhl

 

Gemeindeteam Züsch/Neuhütten/Muhl

Das Gemeindeteam unterstützt und stärkt ehrenamtlich das kirchliche Leben vor Ort und pflegt somit die gewachsenen Traditionen in Züsch, Neuhütten und Muhl.

 

Sprecherin    Bettina Malburg     hj.malburg@hermeskeil.de
Schriftführer Schmitt Bernd  
  Sabrina Malburg  
  Margot Moser  
  Thorsten Wahl  
  Gabriele Kretz