Aktuelle Nachrichten

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Betreuer/-innen Tag 2020

im Kletterpark Traben-Trarbach

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Gottesdienste in St. Franziskus

Gottesdienste in St. Franziskus ab 19.09.2020 bis 27.09.2020

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Frauengemeinschaft Rascheid

Die Frauengemeinschaft hat den Erlös über 500 €........

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Geisfeld

Rosenkranzgebet und Information der Geisfelder Bastelfrauen

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Messdienerleiterrunde Pfarrei St.Franziskus

Es war so ein bisschen „Auferstehungsstimmung“ im Gusenburger Pfarrsaal zu spüren! 

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Konzert - Orgel & Oboe

Herzliche Einladung für den 27. September 2020

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Liebe Pfarrangehörige von St. Franziskus Hermeskeil

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> "Mach Dir (k)ein Bild"

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ein leeres Deckblatt - kann ein Raum für Ihre Phantasie sein.

 

John Cage schreibt 1953 eine dreiteilige, detaillierte protokollierte Komposition und nennt sie: 4'33" / FOR ANY INSTRUMENT OR COMBINATION OF INSTRUMENTS. In einer Aufführung erlebt das Auditorium Folgendes: Eine Pianistin betritt die Bühne, setzt sich an den Flügel und spielt dennoch keine Töne auf dem Instrument. Stattdessen entsteht nach dem Willen des Komponisten für genau 4 Minuten 33 Sekunden eine Stille.

 

Möge das ein oder andere in diesem vielseitigen Pfarrbrief Ihre Gedanken und Herzen bewegen.

 

Ihre kreativen Ideen zum leeren Deckblatt können Sie uns gerne zusenden!

 

Rafael Klar,

Kirchenmusiker und Redaktion

Geistliches Wort

David - Beuren

Liebe Leserinnen und Leser,


große Künstler – Mozart zum Beispiel – haben großartige Musikstücke geschaffen. Von Mozart wird berichtet, er habe die Stücke immer schon fertig im Kopf gehabt, wie ein Foto in seiner Vorstellung. Er brauchte sie nur noch als Noten aufzuschreiben, dann waren sie fertig. Uns liegen sie heute als gedruckte Noten vor. Aber könnte einer von uns, allein vom Anblick der Noten, sich das Stück des Komponisten vorstellen, es in der Vorstellung gewissermaßen hören oder gar die Musik nachspielen.

Ich glaube kaum einer von uns könnte das.


Vielleicht ist es so ähnlich mit den Worten der Bibel. Die Schriftsteller, die sie verfasst haben als das Wort Gottes an die Menschen, sie haben uns in den Texten der Bibel so etwas wie das Lied hinterlassen vom Traum Gottes mit den Menschen. Aber oft geht es uns damit wie mit den Noten eines Mozart oder Beethoven: Wir sehen die Noten, aber wir können sie nicht in hörbare Musik übersetzen. Es braucht einen Künstler, der die Noten mit seinen Fähigkeiten und seinem Gefühl lebendig werden lässt.
Heilige Menschen sind solche Künstler gewesen, Lebenskünstler, die das Lied vom Reich Gottes ins Leben übersetzt haben. An ihnen können wir erleben, was Gott von uns Menschen will und was er uns verheißen hat.
Die Heiligen machen deutlich, dass wir Menschen tatsächlich nach dem Willen Gottes leben können und dass es zu einem geglückten Leben führt, wenn wir es tun.



Der Heilige Franziskus spielte uns das Lied von der Armut vor und von der Demut, die alle Geschöpfe Gottes achtet und als Schwestern und Brüder annimmt.
Mutter Theresa aus Kalkutta hat das Lied von den Leidenden, den Obdachlosen und Trauernden gesungen, die sie aufgenommen und getröstet hat.
Pater Maximilian Kolbe hat das Lied derer gesungen, die sich für das Reich Gottes verfolgen lassen und den Tod auf sich nehmen für andere.


Künstler können das, auch schwierigste Partituren spielen. Aber wir, mit unseren beschränkten Fähigkeiten?
Ich habe mir vor vielen Jahren einmal ein Buch mit Mozart Sonaten gekauft. Ich dachte, ich könnte sie auch zu spielen versuchen – schließlich hatte ich doch zwei oder drei Jahre Klavierunterricht gehabt. Aber es war frustrierend. Ich habe kein einziges dieser Stücke hingekriegt, fehlerfrei und im richtigen Tempo.
Aber wenn ich von Schallplatte oder CD einen Künstler höre, der das kann, dann wird die Musik Mozarts trotzdem auch zu meiner Musik, dann kann ich sie nachempfinden und erleben. Und mit viel, viel Übung habe ich es geschafft, die eine oder andere Zeile aus den Mozartsonaten hinzukriegen, viel zu langsam und ohne Verzierungen und Ausschmückungen, aber kleine Abschnitte, die gingen doch.



Vielleicht ist es mit der Bibel, dem Willen Gottes für uns Menschen so ähnlich. Wir brauchen die Künstler, die uns zeigen, es geht, so zu leben, wie Gott es will. Wir brauchen die Künstler, die uns helfen, das Lied Gottes vom Leben lieben und schätzen zu lernen. Und mit viel Übung können wir dann vielleicht einen kleinen Abschnitt aus dem Lied Gottes selbst leben und durch unser eigenes Leben erlebbar machen für uns und andere.
Probieren wir es aus, die Melodie Gottes spielen zu lernen mit unserem Leben – vielleicht nur einen kleinen Abschnitt: es wird sich lohnen.


Ihr Andreas Webel

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